Rad und Kraftfahrerverein Lomersheim e.V im ADAC

 

RKV-Turnierfahrer mit gutem Start in die Saison 2018.

Traditionsgemäß begann die neue Saison der Automobilturnierfahrer beim glänzend besetzten Winter-Parallel-Turnier des AMC Mittlerer Neckar Esslingen. Das Automobilturnier fand auf dem Schulturnplatz in Köngenstatt. Fast 30 Starter, darunter zahlreiche ADAC-Regionalmeister und ADAC-Bundessieger in Einzel- und Mannschaftswettbewerben aus dem gesamten Bundesgebiet und dazu fast ausschließlich ADAC-Gruppe-A-, also Meisterschaftsfahrer,  gaben ihre Nennung ab. Der RKV Lomersheim war als stärkster auswärtiger Ortsclub mit sieben Fahrern vertreten. Beim Winter-Parallel-Turnier werden zwei identisch aufgebaute Parcours mit jeweils sieben Aufgaben nebeneinander gefahren. In ausgelosten Vierergruppen fährt jeder Fahrer gegen jeden. Das bedeutet für jeden Starter schon in der Vorrunde sechs Wertungsläufe. Gespannt wartet man stets auf die Auslosung der bei diesem Turnier sieben Vierergruppen. Barbara Birkenmaier musste gleich in der Gruppe A auf den Parcour. Gegen die mehrfache Deutsche Meisterin, gegen die amtierende Süddeutsche Meisterin und gegen einen starken ADAC-Gruppe A-Fahrer, alle vom Gastgeber, hatte sie keine Chance und schied aus, obwohl sie in einigen Läufen ganz gut mithalten konnte. In der Gruppe B waren gleich drei RKV-Fahrer und die Bayern-Gaumeisterin unter sich. Ralf Kessler holte sich drei Siege gegen seine Teamkameraden Udo Roller und Rudolf Joszko sowie gegen Ines Schmitt vom MC Mering und zog überlegen ins Achtelfinale ein. Dies schaffte auch Rudolf Joszko mit einem Sieg und mit der geringsten Strafpunktezahl in der Gruppe B. Udo Roller musste leider ausscheiden. In der Gruppe D fuhr der RKV-ler und letztjährige württembergische ADAC-Turnierpokalsieger Christian Mann gegen bärenstarke Gegner, darunter der spätere Turniersieger. Er war leider auf verlorenem Posten und schied mit einem Sieg aus. Paul Kessler und Rudi Resch wurden der Gruppe E zugelost. Den beiden erfahrenen ADAC-Gruppe B-Fahrern vom RKV gegen den Bayernmeister und einen Gruppe-A-Fahrer vom Gastgeber gab man kaum Chancen aufs Weiterkommen. Doch es kam erfreulicherweise anders. Paul Kessler fuhr eines seiner besten Turniere überhaupt, gewann gegen die vermeintlich übermächtigen Gegner mit jeweils 3:1 Strafpunkten und ließ auch seinem Teamkameraden Rudi Resch bei seinem 4:1 Sieg keine Chance. In allen drei Vorrundenduellen blieb der RKV-Oldie als ältester Starter mindestens in einem Lauf fehlerfrei. Rudi Resch blieb ohne Sieg und schied aus. Die Begegnungen für das Achtelfinale, wo es im KO-System weiterging, wurden neu ausgelost. Die jeweils Gruppenersten, Gruppenzweiten und die zwei besten Gruppendritten, standen sich gegenüber. Als erster musste Paul Kessler ran. Er hatte Lospech. Sein Gegner war der Esslinger Marcel Drewes, mehrfacher Deutscher ADAC-Einzel- und Mannschaftsmeister. Nach dem ersten Lauf stand es 0:0. Der ADAC-Meister war gefordert. Dieses Zwischenergebnis schien sich auch für den zweiten Lauf zu wiederholen. Dann patzte Paul Kessler am vorletzten Gerät, holte sich seinen einzigen winzigen Strafpunkt und schied trotz souveräner Leistung aus. Als strafpunktebester der ausgeschiedenen Fahrer im Achtelfinale kam er in der Gesamtwertung auf einen respektablen 9.Platz. Ralf Kessler bekam seinen Teamkameraden Rudolf Joszko zugelost und tat sich schwer. Im ersten Lauf hatte der RKV-Vorsitzende Probleme beim Linkseinparken, schaffte aber trotz Zeitverlust die Null. Nachdem Rudolf Joszko mit zwei Fehlern den ersten Durchgang beendete, schien das Rennen gelaufen. Überraschung dann im zweiten Lauf. Rudolf Joszko holte auf, Ralf Kessler patzte gleich zweimal, so dass es urplötzlich 2:2 Unentschieden stand. Also musste die Fahrzeit entscheiden. Ralf Kessler, der den zweiten Lauf auf Zeit fahren musste, war dann am Ende gerade mal drei Sekunden schneller als sein Teamkamerad Rudolf Joszko und zog ins Viertelfinale ein.Rudolf Joszko fuhr letztendlich auf einen guten14. Platz. Dann erwischte Ralf Kessler bei der Viertelfinalauslosung den gleichen Gegner, der schon seinen Vater aus dem Wettbewerb fuhr. Fehlerfrei beendeten beide Fahrer den ersten Durchgang. Marcel Drewes, in den letzten Jahren hochdekorierter Meisterschaftsfahrer, hatte gerade mal eine Sekunde Vorsprung. Ralf Kessler musste alles riskieren. Mitte des zweiten Durchganges sah es noch gut aus. Dann ging aber bei Ralf Kessler bei hohem Tempo und hohem Risiko gar nichts mehr,  er musste leider Strafpunkte hinnehmen und schied aus. Am Ende stand ein siebter Platz zu Buche, der als schöner Erfolg gelten konnte. Fazit des RKV-Vorsitzenden: „ Es war ein tolles und glänzend besetztes Winterturnier und unsere starke Mannschaft hat mir Spaß gemacht! Mit meinem Abschneiden und vor allem mit dem meines Vaters, der viermal fehlerfrei blieb und viermal nur einen Strafpunkt hatte, bin ich absolut zufrieden und freue mich auf eine neue spannende Saison!“ Es geht jetzt für die RKV-ler in eine weitere Turnierpause, bevor dann am 15. April beim MSC Grötzingen zur ADAC-Gaumeisterschaft 2018 gestartet wird.

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